Rathaus Wilhelmsdorf
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Pfrungen

Blick auf Pfrungen
Blick auf Pfrungen

Die Ortschaft Pfrungen (650 m ü. M.), die zusammen mit dem Ortsteil Tafern ca. 550 Einwohner aufweist, liegt reizvoll am Rande des Pfrunger Riedes, des zweitgrößten Moorgebiets Südwestdeutschlands. Der Ort schaut auf eine fast 1000jährige Geschichte zurück.

Im Jahre 1970 wurde am südwestlichen Hang von Pfrungen ein Neubaugebiet erschlossen und oberhalb davon ein Feriendorf mit ca. 60 Ferienhäusern und einem Gemeinschaftshaus, das als öffentliche Gaststätte betrieben wird, erbaut. Von dort aus hat der Betrachter einen herrlichen Blick auf das große Pfrunger Ried bis hin zur Schwäbischen Alb und der Alpenkette. Aus ganz Deutschland und den benachbarten Ländern verbringen hier zahlreiche Gäste ihre Ferien und kommen immer wieder gerne nach Pfrungen. Die derzeit laufende Renaturierung (Wiedervernässung) des Pfrunger Riedes hat diesen Trend verstärkt. Das Angebot an Ferienwohnungen und Zimmern konnte in den letzten Jahren gesteigert werden.

Eine wesentliche Aufwertung seines äußeren Erscheinungsbildes erfuhr Pfrungen in den letzten Jahrzehnten durch Sanierungs- und Verschönerungsmaßnahmen an privaten, wie auch an öffentlichen Gebäuden. In diesem Zusammenhang ist es erfreulicherweise auch gelungen, die auf besonderem geschichtlichem Boden stehende Marienkapelle an der Straßengabelung nach Illmensee umfassend zu renovieren. Im Zuge dieser Arbeiten gefundene Mauerreste und Fundamente lassen darauf schließen, dass an dieser Stelle bereits im 11. Jahrhundert eine Kapelle gestanden hat.

Besonders zu erwähnen ist die ursprünglich aus dem 11. Jahrhundert (Neubau 1615) stammende Pfarrkirche St. Sebastian. Bei deren letzten Renovation 1999 wurde die fast vollständig erhaltene Deckenbemalung wieder freigelegt, sowie der Hochaltar durch einen Volksaltar ersetzt. Die Chorfenster der Kirche aus dem Jahre 1860 gehören nach dem Urteil von Fachleuten zu den besterhaltenen Glasmalereien in unserer Diözese. Die Kirche lädt durch ihre Helligkeit, Freundlichkeit und Eleganz zu Einkehr und Besinnung ein.

Der 1990 erbaute Kindergarten, das kirchliche Leben, die aktiven örtlichen Vereine, die vorzüglich geführte gut bürgerliche Gastronomie und eine behutsame Neubautätigkeit gewährleisten auch weiterhin ein intaktes dörfliches Gemeinwesen.