Rathaus Wilhelmsdorf
Saalplatz 7, 88271 Wilhelmsdorf

Öffnungszeiten
Mo. - Fr.: 08.00 - 12.15 Uhr
Mo.: 14.00 - 16.00 Uhr
Do.: 15.00 - 18.00 Uhr

Telefon: 07503 921-0

Veranstaltungen

Verbrennen pflanzlicher Abfälle (Reisigverbrennen) ist anmeldepflichtig!

Gemäß der Verordnung der Landesregierung über die Beseitigung pflanzlicher Abfälle außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen dürfen pflanzliche Abfälle, die auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Grundstücken anfallen und soweit sie dem Boden nicht zugeführt werden können, in Gebieten des Außenbereiches auf dem Grundstück, auf dem sie anfallen, unter strengen Voraussetzungen verbrannt werden:

  • Die Abfälle müssen zur Verbrennung so weit wie möglich zu Haufen oder Schwaden zusammengefasst werden.
  • Flächenhaftes Verbrennen ist unzulässig.
  • Die Abfälle müssen so trocken sein, dass sie unter möglichst geringer Rauchentwicklung verbrennen.
  • Der Verbrennungsvorgang ist so zu steuern, dass das Feuer ständig unter Kontrolle gehalten werden kann.
  • Durch Rauchentwicklung dürfen keine Verkehrsbehinderungen und keine erhebliche Belästigungen entstehen.
  • Die Mindestabstände müssen zwingend eingehalten werden. 100 m von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen. 50 m von Gebäuden und Baumbeständen.
  • Unzulässig ist das Verbrennen zwischen 18.00 und 08.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen.
  • Bei starkem Wind darf nicht verbrannt werden.
  • Feuer und Glut müssen beim Verlassen der Feuerstelle erloschen sein, Verbrennungsrückstände sind zeitnah in den Boden einzuarbeiten.

Das Verbrennen größerer Mengen pflanzlicher Abfälle ist außerdem rechtzeitig vorher (mindestens 2 Tage) unter Angabe der genauen Örtlichkeit der Ortspolizeibehörde (Rathaus Wilhelmsdorf, Tel. 07503/921135 oder Email Ilona.Gering@gemeinde-wilhelmsdorf.de) anzuzeigen (38,1 KiB).
Die Anzeige entbindet den Verursacher jedoch nicht von den o.g. Pflichten. Auch kann nicht davon ausgegangen werden, dass mit der Anzeige ein möglicher kostenpflichtiger Einsatz der Feuerwehr vermieden werden kann.

Am sinnvollsten ist es deshalb, die entstehenden pflanzlichen Abfälle durch Verrotten, insbesondere durchs Liegenlassen, Untergraben, Unterpflügen oder Kompostieren zu beseitigen. Dies ist auch bedeutend umweltverträglicher als das Verbrennen.

Im Übrigen ist derjenige, der pflanzliche Abfälle abbrennen will, selbst dafür verantwortlich, dass alle erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind und dass die einschlägigen Vorschriften der Verordnung der Landesregierung über die Beseitigung pflanzlicher Abfälle (73 KiB) eingehalten werden.
Diese Verordnung gilt nicht für pflanzliche Abfälle, die in Privatgärten (z.B. Hausgarten, Schrebergarten, etc.) anfallen. Somit dürfen diese nicht verbrannt werden.