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Gemeinde Wilhelmsdorf

Lengenweiler See: Weitere Untersuchungen und Maßnahmen zur langfristigen Stabilisierung geplant

Runder Tisch zur aktuellen Gewässersituation – Sauerstoffversorgung ist derzeit gut, weitere Ursachenforschung ist erforderlich

Nach dem Fischsterben am Lengenweiler See fand ein runder Tisch statt, um die aktuelle Situation des Gewässers zu bewerten und das weitere Vorgehen abzustimmen.

 

An dem Austausch beteiligt waren die Bürgermeisterin der Gemeinde Wilhelmsdorf, die Esenhauser Ortsvorsteherin, Vertreterinnen und Vertreter des Regierungspräsidiums Tübingen und des Landratsamts Ravensburg sowie des Fischereivereins Wilhelmsdorf e. V. und des Vereins zum Erhalt des Lengenweiler Sees.

 

Im Rahmen der bisherigen Untersuchungen wurden sowohl Wasserproben als auch Sedimentproben analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Sauerstoffversorgung des Sees derzeit gut ist. Die eingesetzten Belüfter werden deshalb abgebaut.

 

Gleichzeitig wurden stark erhöhte Phosphat- und Ammoniakwerte festgestellt. Diese Ergebnisse machen weitere Untersuchungen erforderlich, um die Ursachen der Belastungen besser zu verstehen und mögliche Zusammenhänge mit dem Fischsterben zu klären. Eine abschließende Bewertung der Ursachen liegt derzeit noch nicht vor.

 

Die beteiligten Stellen werden die Ursachenforschung daher gemeinsam fortsetzen und die bisherigen Untersuchungsergebnisse weiter auswerten. Auf dieser Grundlage soll ein Konzept zur langfristigen Stabilisierung des Gewässers erarbeitet werden. Ziel ist es, die Wasserqualität nachhaltig zu verbessern und das Risiko weiterer Fischsterben möglichst zu reduzieren.

 

Die Entwicklung am Lengenweiler See wird weiterhin aufmerksam begleitet. Sobald neue Erkenntnisse vorliegen und konkrete Maßnahmen abgestimmt sind, wird über die weiteren Schritte informiert.

 

Weitere Informationen folgen.