Pfrunger-Burgweiler Ried

Die Gemeinde Wilhelmsdorf liegt am Rand des Pfrunger-Burgweiler Rieds, dem zweitgrößten Moorgebiet Südwestdeutschlands.

Das Moor erstreckt sich auf einer Fläche von 2.600 ha und ist umgeben von den Gemeinden Wilhelmsdorf, Riedhausen, Ostrach und Königseggwald. Die Kreisgrenze zwischen den Landkreisen Sigmaringen und Ravensburg durchtrennt das Ried in zwei Hälften.

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Pfrunger-Burgweiler Ried von den Siedlern aus Korntal, die die Gemeinde Wilhelmsdorf gründeten, urbar gemacht. Die Landwirte legten das Ried mit Hilfe von Entwässerungsgräben teilweise trocken, um Flächen für Ackerbau und Tierhaltung zu gewinnen. Außerdem nutzten sie den getrockneten Torf als Brennmaterial, um ihre Häuser zu beheizen. Somit wurde das Pfrunger-Burgweiler Ried vom Menschen kultiviert.

Nachdem diese Entwicklung Mitte des 20. Jahrhunderts zu Ende ging, wurde der Schutz der noch verbleibenden Moorreste in den Mittelpunkt gestellt.

2002 wurde die Stiftung Naturschutz Pfrunger-Burgweiler Ried ins Leben gerufen und die einstigen Moorflächen in einem beispielhaften Großprojekt wiedervernässt. Das von Bund und Land initiierte Projekt diente der Renaturierung des Pfrunger-Burgweiler Rieds, welches dadurch seine ursprüngliche Funktion also CO²-Speicher zurückgewonnen hat und heute einen maßgeblichen Beitrag zum Klimaschutz leistet.

Heute kann das Ergebnis der Renaturierungsprozesses bestaunt werden. Ausführliche Infos sowie geführte Wanderungen durch das Ried bietet das Naturschutzzentrum Wilhelmsdorf.

Kommen Sie ins Pfrunger-Burgweiler Ried und machen Sie sich selbst ein Bild von der „Wilden Moorlandschaft“! Wir freuen uns auf Sie!

Stiftung Naturschutz Pfrunger-Burgweiler Ried
Stiftung Naturschutz Pfrunger-Burgweiler Ried

De-Mail ermöglicht eine nachweisbare und vertrauliche elektronische Kommunikation. Zudem kann sich bei De-Mail niemand hinter einer falschen Identität verstecken, denn nur Nutzer mit einer überprüften Identität können De-Mails versenden und empfangen.

Wenn Sie uns eine De-Mail an die oben angegebene Adresse senden möchten, benötigen Sie selbst eine De-Mail-Adresse, die Sie bei den staatlich zugelassenen De-Mail-Anbietern erhalten.

Informationen, Erläuterungen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Website www.de-mail.de des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Über Ihre konkreten Möglichkeiten, De-Mail für die Kommunikation mit Unternehmen und Behörden zu nutzen, informiert Sie www.de-mail.info.